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FR-Tipp

Chlodwig Poth

OBERURSEL. Jeder kennt eine seiner gezeichneten Unbotmäßigkeiten, mit denen er nicht nur die Elch-Spießer, sondern auch deren spießige Kritiker so richtig aufspießte. Nehmen wir die da: Ein Kind im feinen Anzug erklärt per Sprechblase seinen „Bezugspersonen“ im Hippielook, dass es so auf keinen Fall mit ihnen ausgehen werde.

Chlodwig Poth, Mitbegründer der Satiremagazine Pardon und Titanic und Mitglied der „Neuen Frankfurter Schule“, ist mittlerweile in die Jahre gekommen, in denen man an die eigene Autobiographie denkt. Gedacht, getan, bei Ullstein veröffentlicht, stellt er diese gemeinsam mit seiner Ehefrau Anna heute Abend auch in Oberursel vor. „Aus dem Leben eines Taugewas“ heißt der Titel und, weil der 72-jährige Zeichner und Autor wirklich so viel taugt, taugt es vermutlich auch gar nichts, dass einige Fans bereits alle verfügbaren Platzkarten ergattert haben. Keiner weiß nämlich, wieviele Stühle es eigentlich gibt und wieviele Karten.

Sicher ist nur: Es wird knüppelvoll, und es empfiehlt sich, ganz, ganz früh zu kommen und notfalls die Ellbogen auszufahren, nur so als Tipp unter uns Pazifisten.
prop

• Chlodwig Poth liest heute um 20 Uhr im Artcafé+Vineria Macondo, Strackgasse 14 in Oberursel. Veranstalterin ist Marion von Nolting von der gleichnamigen Buchhandlung in der Kumeliusstraße.
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