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Diskussion über den Markt

Oberursel. „Mir war es schon seit längerem ein Anliegen, die Betroffenen persönlich kennen zu lernen“, sagte Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) nach der Diskussionsrunde zum Thema „Belebung der Innenstadt - Neuausrichtung des Wochenmarktes“. Schon vorher hatte er auf den Internetseiten Oberursels für den Termin geworben und am 11. März ein „Stadtgespräch“ zu dem schon lang diskutierten Thema begonnen. Gleichzeitig lud er für Donnerstagabend zu einem persönlichen Kennenlernen der im Internet diskutierenden und am Thema interessierten Bürger ein. Dies fand reges Interesse.

Rund 40 Internet-Nutzer, Geschäftsleute, Marktbeschicker und Vertreter der Stadt nutzten die Gelegenheit, mit Brum Ideen auszutauschen und Vorschläge zu äußern.

Eine ganze Reihe unter-schiedlicher Positionen gab es aufzunehmen. Und viele konstruktive Vorschläge könnten nun in die internen Gespräche der politischen Gremien einfließen. „Schließlich ist es nicht nur unser Ziel, die Geschäfte in der Vorstadt und rund um den Epinayplatz, sondern gleichzeitig auch die Altstadt zu stärken“, so Brum. Es müssten attraktive Rahmenbedingungen für die gesamte Innenstadt geschaffen werden. Heiß diskutiert wurde dabei insbesondere das Thema Parken. Ein Vorschlag lautete zum Beispiel, den Markt auf den Epinayplatz zu verlegen - was insbesondere die Marktbeschicker sehr begrüßen würden - und den Marktplatz selbst zum Parken wieder freizugeben.

Der hierbei geäußerte Vorschlag, die dann ent-stehenden Parkplätze, für die erste Nutzungsstunde kostenfrei zur Verfügung zu stellen, stieß beim Stadtoberhaupt allerdings auf wenig Gegenliebe: „Das würde ein zu großes Loch in die Stadtkasse reißen.“ Doch die Gremien würden eine Verbilligung in ihre Diskussionen ein-beziehen.

Durchaus vorstellbar sei eine Achse mit Marktständen vom Marktplatz bis Rathausplatz. So rückte denn auch die Struktur des Wochenmarktes in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Er sei auf dem historischen Marktplatz für Behinderte, Eltern mit Kinderwagen oder ältere Menschen gar nicht oder nur mit erheblichen Mühen zu besuchen. Doch vor einem vorschnellen Umzug auf den Epinayplatz warnte Brum; schließlich deuteten sich bei dem alten Gebäude der Taunus-Sparkasse Veränderungen an. An Lösungen müsse aber weitergefeilt werden.

Alles in allem zeigte sich Brum sehr zufrieden mit der Resonanz und der sachlichen Atmosphäre während des Gesprächs. Insbesondere freute er sich über einen Teilnehmer, der sich für die Gelegenheit bedankte, mal über das Thema diskutieren zu können.
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