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Redaktion

Alltagsleben durch die Linse gesehen

Oberursel. Vom Schnappschuss in der Kneipe bis hin zur Profi-Aufnahme während eines Konzerts – die vielfältigen Facetten des alltäglichen Lebens in Oberursel darzustellen ist das Ziel des Foto-Wettbewerbs „Oberurseler Szenen“, den die Stadt zusammen mit der Volkshochschule Hochtaunus vom 8. Juni bis 7. Oktober veranstaltet. „Oft werden auf Fotografien nur in Stein gehauene Dinge abgebildet“, sagte Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) gestern auf einer Pressekonferenz. „Das Entscheidende aber ist das Leben in einer Stadt – die Eindrücke, die Erlebnisse und die Emotionen.“

„Wir wollen weg von starren Bilderwelten und hin zu einer dynamischen Betrachtungsweise“, betonte auch Carsten Koehnen, der Leiter der VHS. „Wir haben bei dem Foto-Wettbewerb bewusst kein konkretes Thema vorgegeben, um möglichst vielen Interessierten die Teilnahme zu erleichtern.“ Fotografiert werden kann alles, was Bezug zu Oberursel hat – der einsam spazieren gehende Hundebesitzer im Maasgrund wie der Massentrubel während des Brunnenfests, der feilschende Flohmarktverkäufer wie die frisch gekürte Brunnenkönigin.

Eröffnet wird der Fotowettbewerb, an dem nicht nur Oberurseler teilnehmen können, am 8. Juni um 20 Uhr in der Brasserie am Rathausplatz. Eine Ausstellung mit dem Titel „Zwischenblick“ zeigt am 7. September im Art-Café Macondo eine Auswahl der Bilder, die bis dahin zum Wettbewerb eingereicht worden sind. Weitere Aufnahmen gibt es vom 8. Juli bis 8. September in den Schaufenstern der Strackgassen-Läden zu sehen sowie in regelmäßigen Abständen im Internet unter http://www.oberursel.de, http://vhs-hochtaunus.de und http://artcafe-macondo.de.

„Die Fotografien werden bei diesen Gelegenheiten kommentarlos gezeigt“, so Willi Mulfinger, der Foto-Dozent der VHS Hochtaunus und Zuständige für die Konzeption des Wettbewerbs. Die eingereichten Bilder bewertet eine fünfköpfige Jury, bestehend aus dem VHS-Leiter Koehnen, dem TZ-Fotografen Jens Priedemuth, dem Fotografenmeister Horst Erbelding, dem Werbefachmann Hansjürgen Ruschke und dem Oberurseler Gymnasial-Kunstlehrer Norbert Wiegand. Die 30 besten Aufnahmen werden am 7. November bei der abschließenden Ausstellung in den Räumen der Nassauischen Sparkasse, Liebfrauenstraße 2, gezeigt.

Dann werden auch die Gewinner prämiert. Den Wettbewerbsteilnehmern winken insgesamt mehr als 50 attraktive Preise – von einem Hewlett-Packard-Computer nebst Zubehör bis hin zu Eintrittskarten fürs Theater.

Wer mit der Kamera auf Bilderjagd gehen will, kann bis zum 7. Oktober maximal fünf Fotos in Farbe oder Schwarz-Weiß einreichen. Berücksichtigt werden nur Bilder, die als Papierabzug oder auf einer CD/DVD abgegeben werden. Das vorgegebene Format beträgt 20 mal 30 Zentimeter. Digitale Fotos sollten eine Auflösung von 150 dpi besitzen. Einsendeanschrift: VHS Hochtaunus, Foto-Wettbewerb 2006, Füllerstraße 1, 61440 Oberursel. „Durch den Wettbewerb wollen wir erreichen, dass die Bürger ein Bekenntnis zu ihrer Stadt abgeben“, so Brum. Es gibt viele alte, aber auch neue Dinge, die es wert sind, festgehalten zu werden – auch fotografisch.“ (amc)
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